GIU LE MANI von Danilo Catti
Am 7. März 2008 gab die Direktion SBB die Privatisierung der Güterwagen- und die Schliessung der Lokomotivwerkstätten bekannt. 430 Arbeiter von SBB Cargo traten in Streik. ...->
NZZ: Mehr Geld für Denkmalpflege und Film
Der Bund soll wieder mehr in die Denkmalpflege investieren; diese soll zur Konjunkturbelebung beitragen. Der Nationalrat erhöhnte auch das Budget für die Filmförderung um 5 auf gut 28 Millionen Franken. Er folgte so mit 90 zu 88 Stimmen dem Vorschlag der Kulturkommission.
http://www.nzz.ch/nachrichten/schweiz/nationalrat_budget__1.... 2008-12-04 Permalink
FEDERICA DE CESCO von Nino Jacusso
Mit 16 veröffentlichte sie ihren ersten Bestseller, mit weiteren 80 Büchern schrieb sie sich in die Herzen eines Millionen-Publikums: Federica de Cesco, die Ikone der Jugendliteratur. Regisseur Jacusso begleitet sie auf ihren Inspirationsreisen nach Japan und Malta, blickt ihr beim Schreiben über die Schultern und verschafft persönlichen Einblick in den Arbeitsprozess und Werdegang der passionierten Schriftstellerin. Leserinnen erzählen vom Vorbildcharakter der mutigen Frauenfiguren, und in den schönsten Bibliotheken Europas beschenken uns Vorleserinnen mit einem einzigartigen Hörgenuss. 2008-12-04 Permalink
CUISINE D'ANIMATION 2
Querschnitt durch die äusserst aktive Schweizer Animationsfilmszene der letzten zehn Jahren mit Filmen von Georges Schwizgebel, Claude Luyet, Isabelle Favez, Rafael Sommerhalder, den Gebrüdern Guillaume ... 2008-12-03 Permalink
L'AVIATION MILITAIRE SUISSE
DIE SCHWEIZER MILITÄRLUFTFAHRT umfasst 51 Reportagen der Schweizerischen Filmwochenschau und einen Kurzfilm des Armeefilmdiensts. 2008-12-03 Permalink
PETITS GESTES von François Rossier auf VOD
Ein kleines Mädchen, ein Spiegel und Jean-Luc Godard. 2008-12-03 Permalink
art-tv: Haus Konstruktiv | max bill 100
Die Ausstellung „max bill 100“ im Haus Konstruktiv widmet sich ausschliesslich dem künstlerischen Schaffen von Max Bill anlässlich des 100. Geburtstag. Sie zeigt ihn als Maler, Zeichner und Bildhauer. Die Ausstellung ist in 5 verschiedene Kapitel inszeniert und umfasste 120 Werke und Exponate, welche einen ausser gewöhnlich produktiven und schöpferischen Geist vorstellen. Siehe auch BILL - DAS ABSOLUTE AUGENMASS von Erich Schmid.
http://www.art-tv.ch/2962-0-haus-konstruktive--max-bill-100.... 2008-12-03 Permalink
Tages Anzeiger: Fischli/Weiss-Ikone für gut eine Million Franken versteigert
Der legendäre Kunstfilm DER LAUF DER DINGE und die dazugehörenden Requisiten der Schweizer Künstler Peter Fischli und David Weiss sind in Zürich für 1,02 Millionen Franken versteigert worden. DER LAUF DER DINGE gehört zu den meist gesehenen Kunstfilmen aller Zeiten und machte die beiden Zürcher Künstler weltberühmt. Er wurde für die documenta 1987 produziert. Der 30-minütige Film zeigt die Kamerafahrt entlang eines 40 Meter langen Aufbaus mit verschiedensten Gegenständen. Nach dem Dominoprinzip werden dabei die Bewegungsimpulse an den nächsten Gegenstand weitergegeben.
http://www.tagesanzeiger.ch/kultur/kunst/FischliWeissIkone-f... 2008-12-02 Permalink
Gewinnwarnung: Die Lokomotiven bleiben im Depot
Dieses Jahr werden etwa 400'000 Zuschauer einen Schweizer Film im Kino angesehen haben. Dies entspricht einem Marktanteil von knapp 3%, der tiefsze seit 2001. Bemerkenswert ist auch, dass kein einziger Film annähernd an 100'000 Zuschauer heran kommt: Einzig die deutsch-schweizerische Koproduktion NORDWAND wird wohl knapp 60'000 Zuschauer erreichen. Das hat es seit den neunziger Jahren noch nie gegeben. Branchenkenner sind nicht erstaunt: 2005 ist der neue Filmchef Nicolas Bideau mit dem Anspruch angetreten, publikumsstarke Filme sollten den ganzen Schweizer Film in den Erfolg ziehen. In der Folge sollten die Produzenten teurere Filme vorschlagen, die dann aber nicht finanziert werden konnten - andererseits führte eine neue restriktive Vergabepraxis zur Ausbremsung der Produktion. Fazit: 2007 wurde sehr wenig produziert, und die neue Förderpolitik hat noch keinen einzigen Blockbuster hervorgebracht. Bideau gibt jedoch nicht auf: Zwei Jahre brauche er noch, um Bilanz zu ziehen, sagt er in einem Interview mit 24 Heures vom Donnerstag, und startet gleich die nächste Initiative: Zusammen mit von ihm ausgewählten Produzenten soll in Zürich eine Industrie aufgebaut werden: "Le pari est d’opérer avec un petit groupe de producteurs pros et motivés une mini-hollywoodisation à partir de Zurich et de placer quelques gros succès entre MAMMA MIA! et les CH'TIS." Wir meinen: Bideau hat kein Mandat für eine Strukturbereinigung der Schweizer Filmbranche. Gebraucht ist wieder jemand in Bern, der zuhören kann, konsensfähig ist und das Filmgesetz im Wortlaut und im Sinn nachlebt, "die Vielfalt und Qualität des Filmangebots sowie das Filmschaffen fördern und die Filmkultur [zu] stärken". Ein positiver Aspekt lässt sich aus den Statistiken herauslesen: Dem Schweizer Dokumentarfilm geht es gut. Seit zehn Jahren erreichen immer mehr Filme ein beachtliches Publikum, während in den neunziger Jahre mehr als 10'000 Zuschauer eine Ausnahme waren. Dies hat im wesentliche zwei Gründe: Die Erfolgsförderung Succès Cinéma, die den Dokumentarfilm absichtlich bevorteilt, und die unermüdliche Arbeit von einigen Verleihern und Kino, die in den letzten Jahren ohne grosse Worte ein eigentliches Publikum aufgebaut haben.
http://artfilm.ch/boxoffice.php 2008-11-29 Permalink Le cinéma Capitole Lausanne a 30 ans 2008-11-29 (Französisch)
LA MECANIQUE DES ANGES von Alain Margot
François Junod hat seinen Kindheitstraum verwirklicht und sich im Laufe der Jahre weltweit einen Namen gemacht. Dieser Liebhaber der Mechanik und der Poesie betrachtet die Welt mit den Augen eines Kindes voller Sehnsüchte und Träume. 2008-11-28 Permalink
NIKOS KAVVADIAS von Olivier Guiton
Portrait des griechischen Schriftstellers Nikos Kavvadias (1910-1975). 2008-11-28 Permalink
BILIN MY LOVE von Shai Carmeli Pollak
"Zuerst ignoriren Sie dich, dann machen Sie dich lächerlich, dann greifen Sie dich an, dann gewinnst du", sagte Gandhi. Die Geschicte eines kleinen arabischen Dorfes, das gewaltlos unter der israelischen Besatzung zu überleben versucht. 2008-11-27 Permalink
Zürcher Filmpreis an Verleiherin Bea Cuttat
Die umermüdliche Verleiherin Bea Cuttat erhielt für ihre 20jährige Arbeit als Verleiherin Look Now! dieses Jahr den Zürcher Filmpreis. Bea Cuttat ist wesentlich verantwortlich für die Kinoerfolge der Dokumentarfilme der letzten Jahre. Aus der Laudatio: "Mit ihrem Verleih hat Cuttat zahlreiche Filmschaffende seit ihren filmischen Anfängen unterstützt und begleitet; das Autorenverzeichnis von Look Now! liest sich wie das «Who is Who» des neueren und neusten Schweizer Films. Zahlreiche Regisseurinnen und Regisseure haben die Kinoauswertung ihrer Filme der beseelten Verleiherin zu verdanken. Doch nicht nur für den Schweizer Film hat sie ein Händchen bewiesen: Dank ihrem cineastischen Gespür und ihrer Entdeckungslust hat sie immer wieder eigenwillige Autorenfilme aus Europa und den USA auf die hiesigen Leinwände gebracht. Zudem ist die streitbare Verleiherin als Präsidentin des Schweizer Studiofilm Verbands SSV auch filmpolitisch aktiv."
http://www.looknow.ch 2008-11-27 Permalink
LA DERNIERE ESCALE DE PIERRE LOTI von Olivier Guiton
Nach 42 Jahren Dienst auf allen Meeren tritt der Marineoffizier Pierre Loti in den Ruhestand. In Rochefort widmet er sich seinen Erinnerungen und vertraut seinem Tagebuch das neue monotone Leben an.
2008-11-27 Permalink
art-tv: Zürcher Filmpreise | Cadrage 08
Für einmal auswärts: die Zürcher Filmpreise wurden am 20. November 2008 im Theater Winterthur vergeben. Gleichzeitig wurden die Erfolgsprämien der Zürcher Filmstiftung ausgerichtet. Amusement des Abends: Eine Panne - Der Hauptpreis ging anfänglich vergessen und wurde dann mit der falschen Laudatio geehrt.
http://www.art-tv.ch/2931-0-zuercher-filmpreise--cadrage-08.... 2008-11-26 Permalink
FRANCISCO COLOANE von Olivier Guiton
Die Natur, der Wind, das Eis des entlegenen Patagonien und das Feuerland stehen im Zentrum des Schriftstellers Francisco Coloane. "Die Natur hat mich inspiriert, das Leben hat mich zum Schriftsteller gemacht". 2008-11-26 Permalink
LA FORTERESSE gewinnt den Grossen Preis in Montreal und den Publikumspreis in Florenz
An den 11. Rencontres Internationales du Documentaire de Montréal-RIDM (13. bis 23. November 2008) gewann der Film LA FORTERESSE des Waadtländer Regisseurs Fernand Melgar den von der Cinémathèque québécoise ausgerichteten Grand Prix. Eine lobende Erwähnung der Jury ging an Karine Sudan für den Schnitt des Films. Das Publikum des 49. Festival dei Popoli in Florenz (14. bis 21. November 2008) hat mehrheitlich für LA FORTERESSE gestimmt und ihm den Publikumspreis zugesprochen. Der Film über die Empfangsstelle für Asylsuchende in Vallorbe erhielt zudem eine lobende Erwähnung der Jury der Stiftung „Ente dello Spettacolo“. 2008-11-26 Permalink
BERGAUF, BERGAB von Hans Haldimann
Die Bergbauernfamilie Kempf im Urner Schächental lebt auf drei Höfen in verschiedenen Höhenlagen. Zehnmal im Jahr ziehen sie mit ihrem Vieh um. Der erfolgreichste Schweizer Dokumentarfilm von 2008. 2008-11-25 Permalink
GIU LE MANI von Danilo Catti
Am 7. März 2008 gab die Direktion der Schweizerischen Bundesbahnen (SBB) die Privatisierung der Güterwagen- und die Schliessung der Lokomotivwerkstätten bekannt. 430 Arbeiter von SBB Cargo traten in Streik. In wenigen Tagen entstand eine breite Protestbewegung in der ganzen Region. Die «pittureria» – ein Depot, in dem die Waggons ihren Anstrich erhalten – wurde zum Zentrum des Kampfs. Die Kraftprobe zwischen den Streikenden und der SBB-Direktion dauerte 30 Tage. 2008-11-24 Permalink
LA MUSIQUE DE LA TERRE von Bruno Saparelli
Der Reggae-Musiker "Dias" Diassibo Tchiombiane aus Niger geht zurück zu seinen musikalischen Wurzeln und interpretiert die traditionelle Musik der Gourmantché. 2008-11-24 Permalink Mehr Nachrichten
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The Giant Buddhas von Christian Frei Im März 2001 wurden im abgelegenen Bamiyan-Tal in Afghanistan zwei
riesige Buddha-Statuen in die Luft gesprengt. | |
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War Photographer von Christian Frei In einem der zahllosen Krisengebiete der Welt, inmitten von Leiden, Sterben, Gewalt und Chaos, sucht der Fotograf James Nachtwey nach dem Bild, von dem er glaubt, dass es sich publizieren lässt. | |
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Siamo italiani - Septemberwind Schlüsselfilm des Neuen Schweizer Films. Einwanderer aus Süditalien leben in unwürdigen Wohnverhältnissen in der Schweiz, arbeiten hart, und werden sozial ausgegrenzt. 40 Jahre später kehrt Seiler zurück und dreht einen zweiten Film. | |
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UR-Musig von Cyrill Schläpfer Ein Musikfilm über urtümliche Schweizer Volksmusik, von traditionsverbundenen VolksmusikerInnen und deren Mentalitäten, eingebettet in die Klanglandschaften aus denen sie stammen; aus der Innerschweiz und dem Appenzell.
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Gerhard Meier - Das Wolkenschattenboot von Friedrich Kappeler, Pio Corradi Der Dokumentarfilm DIE BALLADE VOM SCHREIBEN (1995) zeigt, wie Gerhard Meier nach 33 Jahren Arbeit in der Lampenfabrik doch noch Schriftsteller wird und gilt als Einführung in das Werk des Dichters. | |
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Les petites fugues (Kleine Fluchten) von Yves Yersin Auf einem Bauernhof mit traditionellen Hierarchien, in dem die Zeit stillgestanden zu sein scheint, vollzieht sich ein erst stiller, dann aber umso heftigerer Umbruch. | |
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Chrigu von Jan Gassmann, Christian Ziörjen «Lass uns zusammen einen Dokfilm machen», sagt Chrigu. «Ich steige dann irgendwann aus». Die Geschichte eines jungen Mannes, der grosse Pläne für sein Leben hatte. | |
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Salonica von Paolo Poloni Der Film handelt von Thessaloniki und zeigt Aspekte eines unbekannten Griechenlands. SALONICA taucht ein in das heutige Leben der Stadt, erzählt von ihrer einzigartigen jüdischen Vergangenheit. | |
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Heimatklänge von Stefan Schwietert Die menschliche Stimme als ureigene Heimat, traditionell und modern, ursprünglichster Ausdruck und wilde Freiheit… Vom Juuchzen und andern Gesängen. | |
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Jeune homme von Christoph Schaub Der 18-jährige Sebastian – gespielt von Neu-Entdeckung Matthias Schoch – beschliesst, für ein Jahr nach Genf zu gehen. Als Aupair! Doch jenseits des «Röstigrabens» lernt man(n) nicht nur Französisch: Das Abenteuer mit Pannen wird zur Einführung ins Leben | |
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Faim de vie (Im Abendlicht) von Benjamin Tobler Der FIlm taucht ohne Umschweife in das Privatleben von drei alten Menschen ein, die in einem Altersheim in der Schweiz leben. Vor der Kamera ihres Pflegers öffnen sie sich ohne Tabu. | |
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Broken Silence von Wolfgang Panzer Fried Adelphi, ein Kartäusermönch, wird von seinen Mitbrüdern nach Indonesien geschickt. Doch im Flugzeug befällt ihn schwerste Klaustrophobie. Ashaela, seine junge, frech-witzige afro-amerikanische Sitznachbarin, nimmt sich seiner an. | |
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Unterwegs von Marco Bischof, René Baumann Werner Bischofs Fotoreportagen über den Hunger in Indien und die Kriege in Korea und Indochina gingen um die Welt. UNTERWEGS verfolgt deutlich Werner Bischofs Entwicklung als Fotojournalist und zeigt sein äusserst kritisches Verhältnis zur Presse. | |
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Someone beside you von Edgar Hagen Zusammen mit unkonventionellen Psychiatern und deren Klienten bricht der Autor zu einem dokumentarischen Roadmovie auf. Was ist der menschliche Geist? Wie verhält er sich in psychotischen Extremsituationen? | |
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Der Freund von Micha Lewinsky Im wirklichen Leben wären Emil und Larissa nie ein Paar – sie, die von allen umschwärmte Sängerin; er, ein schüchterner Aussenseiter. Ironischerweise erhält Emil erst eine Chance, als Larissa ums Leben kommt: Er gibt sich als ihr Freund aus. | |
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Pas douce von Jeanne Waltz Die 22–jährige Krankenschwester Frédérique hat genug vom Leben. Aber so einfach ist es gar nicht, zu sterben. Sie nimmt allen Mut zusammen, bereitet ihren Karabiner vor und sucht die Einsamkeit, als plötzlich ein Kind schreit. | |
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